Ursula von der Leyen und das Geld der Alten…

Vom Deutschen Volk gewählt und trotzdem hab ich immer wieder das Gefühl, dass es manchen WirtschaftsVolksvertretern um ganz andere Dinge geht…

Bundesministerin Ursula von der Leyen* zu der im Bundeskabinett vorgestellten Initiative “Wirtschaftsfaktor Alter” : “Die ältere Generation verfügt über eine enorme Nachfragekraft. Jeder dritte Euro, der heute in Deutschland privat ausgegeben wird, stammt aus dem Portemonnaie eines Menschen über 60 Jahre. …

Allein der Name der Initiative spricht meiner Meinung nach Bände: Nicht um die Menschen geht es anscheinend, sondern um deren “Wirtschaftsfaktor”.

*zuständig für das ‘Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend’. Abgekürzt ist es noch unaussprechlicher: BMFSFJ.

Veröffentlicht in: on April 26, 2008 at 4:32
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2 Kommentare Leave a comment.

  1. On April 26, 2008 at 5:21 Schroeder Said:

    Gar nicht auszudenken, wenn von der Leyen auch noch eine Statistik gefunden hätte, wie viele Euros die Alten ihren Enkeln zustecken. Quasi die Dunkelziffer des Wirtschaftsfaktors Alter, auch.

    Überdies: Beim Blick auf die Bevölkerungsentwicklung laut Statistischem Bundesamt wird von der Leyens Lopreisung des Wirtschaftsfaktors Alter fast zur Farce: Knapp 20 Prozent der Deutschen waren im Jahr 2006 älter als 65 Jahre - Tendenz steigend. Kein Wunder, dass jeder dritte Euro aus den Geldbeuteln der Alten stammt, die etwas mehr als 4,2 Millionen Kleinkinder haben noch gar kein Portemonnaie.

  2. On April 28, 2008 at 7:47 ulrich Said:

    Portemonnaie haben die Kleinen noch nicht, indirekt bedienen sich die Herrschenden vermutlich dann über die Erbschaftssteuer. Die Mittelschicht ist ja noch lange nicht ausgeblutet. Wer reich ist kann sein Geld ja in europäischen Klein(Raubritter)staaten in Sicherheit bringen. Haben ja auch schon Politiker vorgemacht, wenn ich mal böse ins Posthorn stoßen darf…

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