Erwin Huber und die Pendlerpauschale
Der CSU-Chef Erwin Huber will die Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer wieder einführen - klingt auf den ersten Blick sozial, ist aber letztendlich nichts anderes als eine Subvention, die der Steuerzahler finanzieren muss. Trifft folglich auch alle, die sich kein Auto leisten können.
Besser wäre es meiner Meinung nach, die Lohnsteuer zu senken. Hätte den Vorteil, dass nicht nur Autobesitzer mehr Geld in der Tasche hätten, um ihren Tank zu fällen, sondern auch diejeneigen, die einen Umzug und höhere Mieten auf sich nehmen, um einer geregelten Arbeit nachgehen zu können.
Andere Möglichkeit: Senkung der Mineralölsteuer - würde auch dem gesamten Volk zugute kommen, da mittlerweile jede Klorolle über die Autobahn gekarrt wird und die Transportkosten über den Preis auf alle Endverbraucher umgelegt werden.
Wahre Vernunft darf niemals siegen - blubb-blubb-blubb Land unter!
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Da geht es um vorgezogene Wahlgeschenke, genauso wie bei der Alg-I-Verlängerung von potentiellen Frührentner. Das füttert die Mittelschicht, Leute wie mich zum Beispiel, deswegen sollte ich nicht über die Anhebung der Pendlerpauschale jammern. Sozial wäre es, die Bedingungen der Unterschicht zu verbessern und beispielsweise Alg-II (Harz-IV) zu entschärfen. Das ist eine politische und menschliche Katastrophe, deren Anblick es mir auf viele Jahre schwer machen wird, die SPD zu wählen.
[...] um die Pendlerpauschale - vor allem Politiker der CSU lassen derzeit keine Möglichkeit aus, eine Rückkehr zur alten Pauschale oder andere abenteuerliche Modelle zu bewerben. Die Bundesregierung lässt [...]
Man kann über alles reden - Pendlerpauschale wieder einführen ? Warum nicht, lt. diverser Gerichtsurteile sind Fahrtkosten Aufwendungen, die zur Erzielung eines Einkommens notwendig sind, damit also Werbungskosten und damit absetzbar….
Es geht aber auch anders herum: Dann müssten alle, die nahe beim Arbeitsplatz wohnen, hohe Miete und weniger “schöne” Umgebung in Kauf nehmen ebenfalls subventioniert werden….
In dieser Situation kann die Lösung doch nur heißen: Lasst dem Bürger duch geringere Steuern mehr Geld in der Tasche, dann kann er selbst entscheiden…
Nur eines bitte NICHT: Transporte weiter verbilligen.
Gewaltige wirtschaftliche Verwerfungen, öklogisch bedenkliche Strukturen und etliches mehr rühren daher, daß Transporte viiieeel zu billig sind. Nordsse-Krabben in Marokko gepuhlt, belgische Kartoffeln nach Italien zum waschen sind da nur die schlimmsten Auswüchse…
@Winfried
Genau. Wir wollen Steuersenkung und mehr Selbstbestimmung.